PIN per SMS oder E-Mail
Einmalcode an das Telefon oder Postfach des Unterzeichners, bevor er signiert.
Stufe 2 · Fortgeschrittene elektronische Signatur
Der Unterzeichner weist sich mit einem Einmalcode per SMS oder E-Mail aus, kann seine Unterschrift am Bildschirm zeichnen, und das Dokument wird so versiegelt, dass jede spätere Änderung die Signatur ungültig macht. Diese Stufe verlangen die meisten Verträge.
Die fortgeschrittene elektronische Signatur ist eindeutig dem Unterzeichner zugeordnet, ermöglicht seine Identifizierung, wird mit Mitteln unter seiner alleinigen Kontrolle erstellt und macht jede spätere Änderung des Dokuments erkennbar; bei KimoSign weist sich der Unterzeichner mit einem Einmalcode per SMS oder E-Mail aus, kann seine Unterschrift zeichnen, und das Dokument wird mit Zeitstempel und kryptografischem Hashwert versiegelt – damit eignet sie sich für die große Mehrheit aller Verträge.
Einmalcode an das Telefon oder Postfach des Unterzeichners, bevor er signiert.
Der Unterzeichner zeichnet seine Unterschrift am Touchscreen, der Schriftzug wird mit dem Dokument verknüpft.
Verlässliches Datum und Uhrzeit jeder Signatur, ausgestellt von einem Vertrauensdiensteanbieter.
Kryptografischer Hashwert des Dokuments: Ändert es sich, ist die Signatur nicht mehr gültig.
In der von Ihnen festgelegten Reihenfolge, mit automatischen Erinnerungen an Säumige.
Verankerung des Hashwerts in einer öffentlichen Blockchain für eine unabhängige Prüfung.
Wann sie passt
So funktioniert es
Der Unterzeichner muss nichts installieren und braucht kein Zertifikat. Ihn identifiziert etwas, das nur er besitzt: sein Telefon oder sein Postfach.
Im Kontext
| Merkmal | Stufe 1 Einfach | Stufe 2 Fortgeschritten | Stufe 3 Qualifiziert |
|---|---|---|---|
| Sicherheitsniveau | Grundlegend | Hoch | Maximal |
| Identifizierung des Unterzeichners | Nicht vorgeschrieben: Ein Klick, ein Häkchen oder eine Bestätigung per E-Mail genügt | Pflicht: PIN per SMS oder E-Mail, handschriftliche Unterschrift am Bildschirm | Qualifiziertes Zertifikat eines Vertrauensdiensteanbieters, der die Identität geprüft hat |
| Integrität des Dokuments | Garantiert für sich allein nicht, dass das Dokument unverändert bleibt | Jede nachträgliche Änderung macht die Signatur ungültig | Jede Änderung macht sie ungültig – mit qualifizierter Signaturerstellungseinheit und qualifiziertem Zertifikat |
| Protokollierte Nachweise | Datum, Uhrzeit, IP-Adresse und E-Mail | Zusätzlich Authentifizierungsmethode, Zeitstempel und Hashwert des Dokuments | Zusätzlich Zertifikatsdaten und qualifizierter Zeitstempel |
| Rechtswirkung (eIDAS) | Gültig; ihre Beweiskraft hängt von den Nachweisen ab | Gültig, mit erheblichem Gewicht, falls jemand sie anficht | Gleiche Rechtswirkung wie die handschriftliche Unterschrift in der gesamten EU |
| Typische Einsatzfälle | Nutzungsbedingungen, Formulare, interne Richtlinien | Geschäfts- und Arbeitsverträge, Geheimhaltungsvereinbarungen, Freigaben | Geschäfte mit hohem Wert, Finanzierungsverträge, Vorgänge, die eine qualifizierte Signatur verlangen |
Typische Fälle
Anwaltskanzlei
Vorher Der Dienstleistungsvertrag ging per E-Mail raus, der Mandant druckte ihn, unterschrieb, scannte und schickte ihn zurück. Oft fehlte eine Seite.
Nachher Der Mandant erhält den Link aufs Smartphone, gibt die PIN aus der SMS ein und signiert. Die Kanzlei hat den versiegelten Vertrag samt Dossier in Minuten.
Großhandel · Lieferanten
Vorher Jeder Lieferant schickte das NDA handschriftlich unterschrieben im eigenen Format zurück. Zu prüfen, ob alle unterschrieben hatten, dauerte Tage.
Nachher Ein Versand mit einem Unterzeichner pro Lieferant und automatischen Erinnerungen. Die Übersicht zeigt, wer signiert hat und wer noch fehlt.
Haustechnik · Kundendienst
Vorher Der Kunde unterschrieb mit dem Finger in einer App, die nur ein Bild des Schriftzugs speicherte. Bei einer Reklamation bewies dieses Bild wenig.
Nachher Signatur auf dem Tablet des Technikers, Schriftzug mit dem Dokument verknüpft, mit Zeitstempel, Standort und Hashwert. Die Abnahme ist belegt.
Begriffe
Häufige Fragen
Die vier aus Artikel 26 der eIDAS-Verordnung: Sie ist eindeutig dem Unterzeichner zugeordnet, ermöglicht seine Identifizierung, wird mit Mitteln unter seiner alleinigen Kontrolle erstellt – seinem Telefon oder Postfach – und ist so mit dem Dokument verbunden, dass jede nachträgliche Änderung erkennbar ist.
Ja. Sie entfaltet volle Rechtswirkung, und wird sie angefochten, belegt das Nachweisdossier Identifizierung, Zeitpunkt und Integrität des Dokuments. Bei Geschäfts- und Arbeitsverträgen ist sie die übliche Stufe.
Die Signaturprüfung schlägt fehl. Der kryptografische Hashwert des signierten Dokuments stimmt nicht mehr überein, und die Veränderung fällt sofort auf.
Nein. Der handschriftliche Schriftzug ist ein zusätzliches Beweiselement, das viele Unterzeichner schätzen; die Identifizierung leistet der Einmalcode.
Ja, in der von Ihnen festgelegten Reihenfolge. Jeder erhält das Dokument, wenn er an der Reihe ist, und das System erinnert alle, die noch nicht signiert haben.
Dann kann der Code per E-Mail gesendet werden. Alternativ lässt sich vor Ort auf einem Tablet signieren, mit dem Schriftzug direkt am Bildschirm erfasst.
Wir zeigen Ihnen in einer halben Stunde, wie Sie ein echtes Dokument mit der passenden Stufe signieren.
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Die fortgeschrittene elektronische Signatur von KimoSign erfüllt die Anforderungen von Artikel 26 der eIDAS-Verordnung: Identifizierung des Unterzeichners per PIN über SMS oder E-Mail, digitale handschriftliche Unterschrift am Touchscreen, Zeitstempel und Schutz der Dokumentintegrität.
Sie ist die empfohlene Stufe für Geschäfts- und Arbeitsverträge, Geheimhaltungsvereinbarungen und Freigaben – mit mehreren Unterzeichnern in fester Reihenfolge, automatischen Erinnerungen und einem Nachweisdossier mit IP, Standort, Authentifizierungsmethode und Hashwert des Dokuments.