Kanzleien und Beratung
Mandatsvereinbarungen, Dienstleistungsverträge und Genehmigungen, die der Mandant aus der Ferne signiert.
Elektronische Signatur nach eIDAS
KimoSign ist die elektronische Signatur von Kimobox: einfach, fortgeschritten oder qualifiziert, je nachdem, was das Dokument verlangt – und mit den Nachweisen, die jeder Anfechtung standhalten. Ihre Unterzeichner signieren in Sekunden am Smartphone, ohne etwas zu installieren.
Drei Stufen, ein Ablauf
Die eIDAS-Verordnung unterscheidet drei Arten elektronischer Signaturen. Keine ist per se die bessere: Eine interne Richtlinie braucht nicht dasselbe wie ein Unternehmenskauf. Mit KimoSign entscheiden Sie Dokument für Dokument, ohne das Werkzeug zu wechseln.
Der schnellste Weg, eine Zustimmung einzuholen: ein Klick auf „Akzeptieren“, ein gesetztes Häkchen oder eine Bestätigung per E-Mail – protokolliert mit Datum, Uhrzeit und IP-Adresse.
Ideal für: Formulare, Nutzungsbedingungen und interne Richtlinien mit geringem Risiko.
Einfache Signatur → Stufe 2 · FortgeschrittenEindeutig dem Unterzeichner zugeordnet, der sich mit einem Einmalcode per SMS oder E-Mail ausweist und seine Unterschrift am Bildschirm zeichnen kann. Jede spätere Änderung macht sie ungültig.
Ideal für: Verträge mit Kunden und Lieferanten, Personalunterlagen und Geheimhaltungsvereinbarungen.
Fortgeschrittene Signatur → Stufe 3 · QualifiziertSie entsteht mit einem qualifizierten Zertifikat eines Vertrauensdiensteanbieters und hat von Gesetzes wegen dieselbe Rechtswirkung wie die handschriftliche Unterschrift – in der gesamten Europäischen Union.
Ideal für: Geschäfte mit hohem Wert und Vorgänge, bei denen eine qualifizierte Signatur verlangt wird.
Qualifizierte Signatur →Vergleich
Alle drei entfalten Rechtswirkung. Unterschiedlich ist, wie der Unterzeichner identifiziert wird, wie sicher feststeht, dass das Dokument unverändert ist, und wer im Streitfall was beweisen muss.
| Merkmal | Stufe 1 Einfach | Stufe 2 Fortgeschritten | Stufe 3 Qualifiziert |
|---|---|---|---|
| Sicherheitsniveau | Grundlegend | Hoch | Maximal |
| Identifizierung des Unterzeichners | Nicht vorgeschrieben: Ein Klick, ein Häkchen oder eine Bestätigung per E-Mail genügt | Pflicht: PIN per SMS oder E-Mail, handschriftliche Unterschrift am Bildschirm | Qualifiziertes Zertifikat eines Vertrauensdiensteanbieters, der die Identität geprüft hat |
| Integrität des Dokuments | Garantiert für sich allein nicht, dass das Dokument unverändert bleibt | Jede nachträgliche Änderung macht die Signatur ungültig | Jede Änderung macht sie ungültig – mit qualifizierter Signaturerstellungseinheit und qualifiziertem Zertifikat |
| Protokollierte Nachweise | Datum, Uhrzeit, IP-Adresse und E-Mail | Zusätzlich Authentifizierungsmethode, Zeitstempel und Hashwert des Dokuments | Zusätzlich Zertifikatsdaten und qualifizierter Zeitstempel |
| Rechtswirkung (eIDAS) | Gültig; ihre Beweiskraft hängt von den Nachweisen ab | Gültig, mit erheblichem Gewicht, falls jemand sie anficht | Gleiche Rechtswirkung wie die handschriftliche Unterschrift in der gesamten EU |
| Typische Einsatzfälle | Nutzungsbedingungen, Formulare, interne Richtlinien | Geschäfts- und Arbeitsverträge, Geheimhaltungsvereinbarungen, Freigaben | Geschäfte mit hohem Wert, Finanzierungsverträge, Vorgänge, die eine qualifizierte Signatur verlangen |
So funktioniert es
Der Unterzeichner braucht weder Konto noch Lizenz noch App: Er erhält einen Link, weist sich mit der von Ihnen gewählten Methode aus und signiert. Sie sehen jederzeit, wer bereits unterschrieben hat und wer noch fehlt.
Nachweise
Wird eine Signatur angefochten, geht es nicht um den Schriftzug, sondern darum, wer wann und von wo unterschrieben hat – und welche Fassung des Dokuments genau. KimoSign hält all das in einem Dossier fest, das jedes signierte Dokument begleitet.
Was das Dossier enthält →Einsatzbereiche
Überall dort, wo ein Dokument per Kurier reist, eingescannt wird oder im Eingangskorb liegt, spart die elektronische Signatur Tage – und hinterlässt einen besseren Beweis als Papier.
Verträge, Zusatzvereinbarungen, interne Richtlinien und Geräteübergaben, von der Belegschaft am Smartphone signiert.
Signatur im Personalwesen →Angebote, Verträge mit Kunden und Lieferanten und Geheimhaltungsvereinbarungen mit mehreren Unterzeichnern in fester Reihenfolge.
Verträge signieren →Mandatsvereinbarungen, Dienstleistungsverträge und Genehmigungen, die der Mandant aus der Ferne signiert.
Geschäfte mit hohem Wert und Vorgänge, die eine qualifizierte Signatur verlangen, mit dem Zertifikat des Bevollmächtigten.
Integriert in Kimobox
KimoSign ist die elektronische Signatur der Plattform Kimobox. Wer sie bereits für Prozesse, Mitarbeiterportal oder Qualitätsmanagement einsetzt, hat die Signatur inklusive – ohne separate Lizenzen.
Anbindung
Mit Kimobox Connector übernimmt KimoSign die Dokumente aus Ihrem ERP und spielt das signierte Original zurück – ohne Dateien von Hand herunter- oder hochzuladen. Für alle anderen Systeme gibt es eine REST-API.
Für den Unterzeichner
Das Erlebnis des Unterzeichners entscheidet, ob ein Vertrag nach zehn Minuten oder nach zehn Tagen zurückkommt. Deshalb signiert man bei KimoSign mit dem, was man gerade zur Hand hat.
Der Link öffnet sich im Browser des Telefons. Ohne App und ohne Registrierung.
Auf einem Tablet, mit der handschriftlichen Unterschrift direkt am Bildschirm erfasst.
Mit dem qualifizierten Zertifikat des Unterzeichners, wenn das Dokument es verlangt.
Sicherheit
Dokumente und Nachweise liegen verschlüsselt und täglich gesichert auf Servern in der Europäischen Union – unter einem Vertrag zur Auftragsverarbeitung, den Ihr Datenschutzbeauftragter ohne böse Überraschungen lesen kann.
Eine halbe Stunde Videocall mit Ihrem realen Fall auf dem Tisch: was Sie unterschreiben, wer unterschreibt und mit welcher Stufe. Dazu eine ehrliche Antwort, ob KimoSign passt.
Häufige Fragen
Die Lösung für elektronische Signaturen von Kimobox. Sie ermöglicht das Signieren von Dokumenten in allen drei Stufen der eIDAS-Verordnung – einfach, fortgeschritten und qualifiziert – und speichert zu jeder Signatur ein Nachweisdossier, das sie stützt, falls jemand sie anficht.
Ja. Nach Artikel 25 Absatz 1 der eIDAS-Verordnung darf einer Signatur die Rechtswirkung nicht allein deshalb abgesprochen werden, weil sie elektronisch ist. Die qualifizierte Signatur hat zudem von Gesetzes wegen dieselbe Wirkung wie die handschriftliche – in der gesamten Europäischen Union.
Das hängt vom Dokument ab. Für die Annahme von Bedingungen oder einer internen Richtlinie genügt die einfache; für Verträge mit Kunden, Lieferanten oder Beschäftigten ist die fortgeschrittene üblich; für Geschäfte mit hohem Wert oder Vorgänge, die eine qualifizierte Signatur verlangen, die qualifizierte.
Nein. Er erhält einen Link per E-Mail oder SMS und signiert im Browser von Smartphone, Tablet oder Computer. Nur für die qualifizierte Signatur braucht er ein eigenes qualifiziertes Zertifikat.
Ja, und zwar in der von Ihnen festgelegten Reihenfolge. Jeder erhält das Dokument, wenn er an der Reihe ist, wer sich Zeit lässt, wird automatisch erinnert, und nach der letzten Signatur erhalten alle die versiegelte Kopie.
Auf Servern in der Europäischen Union, verschlüsselt bei Übertragung und Speicherung, mit täglichen Backups. Der Dienst wird mit einem Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 DSGVO erbracht.
Ja. Über Kimobox Connector arbeitet KimoSign mit Sage 200, Navision, SAP, A3 und Odoo und mit jedem anderen System über die REST-API: Das Dokument verlässt Ihr System und kommt signiert zurück, ganz ohne Handarbeit.
Für Kimobox-Kunden ist die elektronische Signatur ohne Aufpreis enthalten. Allen anderen erstellen wir ein Angebot nach Dokumentenvolumen und den benötigten Signaturstufen.
KimoSign ist eine Lösung für die elektronische Signatur in Unternehmen und deckt alle drei Stufen der eIDAS-Verordnung ab: einfache elektronische Signatur, fortgeschrittene elektronische Signatur und qualifizierte elektronische Signatur, rechtsgültig in der gesamten Europäischen Union.
Jedes signierte Dokument enthält ein Nachweisdossier mit der Authentifizierungsmethode des Unterzeichners, Zeitstempel, kryptografischem Hashwert des Dokuments, IP-Adresse und optional einer Verankerung in der Blockchain. Signiert wird am Smartphone, Tablet oder Computer – per PIN über SMS oder E-Mail, handschriftlicher Unterschrift oder qualifiziertem Zertifikat.
KimoSign ist ohne Aufpreis in Kimobox integriert, lässt sich an ERP-Systeme wie Sage 200, Navision, SAP, A3 und Odoo anbinden und läuft gemäß DSGVO auf europäischen Servern.